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Bärenland

Eine Solo-Performance von Lois Bartel mit Live-Musik und Sound von Hye-Eun Kim

Lois Bartel

Performance

828 €

Tickets
© Nicolas Jähring
© Nicolas Jähring

Wie erzählt man von einem Ereignis das alle gewohnten Ordnungen durcheinander wirft?
In ihrem Solo Bärenland beschäftigt sich Lois Bartel mit körperlichen wie mentalen Grenzerfahrungen und anschließenden Heilungsprozessen.
Der Körper wird in BÄRENLAND performativ zum umkämpften Territorium, zur wilden Landschaft, zum Ort der Wiederaneignung und Transformation.

Inspiriert durch Nastassja Martins Roman „An das Wilde glauben“, in dem Martin ihre lebensbedrohliche Begegnung mit einem Bären verarbeitet, lässt Bartel ein eigenes prägendes Erlebnis und dessen Folgen erzählerisch mit Martins Geschichte verschwimmen und nimmt ihr Publikum mit auf theatrale Feldforschung. Es entstehen autofiktionale Berichte über Grenzerfahrungen und die außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Menschen entwickeln können, um sich selbst zu retten. Sie lässt die Bühne real und in der Imagination zur Landschaft werden und begibt sich auf die Jagd nach Geschichten, die sich immer wieder neu formieren und ineinander verschwimmen, verschwindet zwischen Birkenstämmen und wird schließlich selbst zum Raubtier.

English Version

How do you tell the story of an event that disrupts all the usual orders? In the Solo-Performance
BÄRENLAND (BEAR COUNTRY), Lois Bartel invites us to join her in chasing a story that is constantly being re-formed: Inspired by Nastassja Martin`s account of a life-threatening encounter with a bear and the subsequent hospitalisation, she takes us on a theatrical field research. She interweaves memories of her own formative event with Martin’s story and lets the body itself become the territory. Autobiographical and fictional, dream and waking reality flow into one another. To narrate in fragile compositions of sound, language, image and movement becomes a performative strategy of re-appropriation and transformation.

Konzept und Performance: Lois Bartel / Recherche & Dramaturgie: Verena Brakonier / Sound & Komposition: Hye-Eun Kim / Outside Eye: Ruby Behrmann / Licht & Technik: Sönke Christian Herm / Szenografische Beratung: Yi-Jou Chuang / Trailer & Video: Marf Mabo, Fotos: Nicolas Jähring 

Die Uraufführung 2023 wurde gefördert durch den Susanne und Michael Liebelt Stiftungsfond unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung. Mit freundlicher Unterstützung der Probebühne im Gängeviertel. Die dem Projekt vorangehende Recherche-Residenz wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Wiederaufnahme wird ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbandes freie darstellende Künste Hamburg aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

Sprache(n)

Deutsch

Barrierefreiheit

Klang- oder textstark

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