Unsere Website benutzt Cookies um die Bedienbarkeit zu verbessern. Mehr Infos in der Datenschutzerklärung.
In einer Welt mit 7000 Sprachen und 195 Staaten ist die Idee einheitlicher Landessprachen absurd. Analy Nágila spricht Deutsch mit Akzent und weigert sich, einem homogenen Duktus zu folgen. Clarice: Das Andere Sprechen nutzt Portugiesisch, Deutsch, Gebärdensprache und den eigenen Körper, um eine durchlässige Sprache zu entwickeln.
Sie lässt Romanfiguren aus Clarice Lispectors „Nahe dem wilden Herzen“ und persönliche Erfahrungen miteinander verschmelzen. Durch die Live-Musik zweier südamerikanischer Musiker:innen wird die Hybridisierung von Sprachen auch in der Musik erfahrbar. Die Performance mäandert zwischen Sprachen, ohne Hierarchie. Dieser Bruch ermöglicht einen Ausdruck, der Stimmen von Minderheiten repräsentiert. Akzente werden nicht als Mangel betrachtet, sondern als Zeichen von Mehrsprachigkeit und kulturellem Reichtum.
Von und mit: Performance, Dramaturgie, Konzept und Choreographie: Analy Nágila | Gesang: Morín Alejandra González Mena | Percussion: Julio César Celis Rodriguez / Komposition: Morín Alejandra González Mena und Julio César Celis Rodriguez | Regie: Roland Matthies | Licht: Lars Kracht | Kostümbild: Johanna Winkler | Bühnenbild: Michael Böhler | Access Beratung Gebärdensprache: Renate Dorn und Sema Cagla | Öffentlichkeitsarbeit: STÜCKLIESEL | Graphikdesign: Raphael Freire | Photographie: G2 Baraniak
Ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.
Weitere Veranstaltungen