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DRIVE | Begleitender Workshop

Kristóf Kelemen, Tímea Török, Teresa Lucia Rosenkrantz & Verena Brakonier

Workshop

Freier Eintritt

01.05.2026, 16:00 Uhr

teresa@rosenkrantz.me
© Lambert Strehlke

Wie kann Kunst ein Ort sein, an dem Menschen aus unterschiedlichen Klassen einander begegnen? Welche Rolle spielen Herkunft, Arbeit und Klasse in der Kunst – und darüber hinaus?

Der begleitende Workshop zur Performance DRIVE bringt unterschiedliche Arbeitsrealitäten zusammen. Neben Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen teilen auch Performer:innen ihre Perspektiven, die gleichzeitig als Arbeiter:innen in deutschen Premium-Autofabriken in Ungarn beschäftigt und gewerkschaftlich organisiert sind. Ihre Erfahrungen verweisen auf die engen Verflechtungen zwischen der deutschen Automobilindustrie und politischen sowie wirtschaftlichen Entwicklungen in Ungarn.

Gemeinsam mit der Hamburger Choreographin und Antiklassismus-Aktivistin Verena Brakonier und dem Team von DRIVE nähern wir uns diesen Themen durch biografische Übungen, kurze Inputs zu Klassismus im Kulturbereich und einen offenen Austausch über unterschiedliche Arbeits- und Lebenserfahrungen.

Neben Gespräch und Reflexion arbeiten wir auch praktisch: Mit Methoden aus Körperarbeit, Improvisation und performativen Spielweisen erkunden wir Erfahrungen von Arbeit, Zusammenarbeit und Solidarität.

Der Workshop lädt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen ein, ihre Perspektiven einzubringen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Zusammenarbeit über Klassen-, Berufs- und Ländergrenzen hinweg möglich sein kann.

Die Produktioon DRIVE wird gefördert durch: Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfonds), Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Kultur und Medien, Staféta Programm, Stadtverwaltung der Hauptstadt Budapest, FÜGE Produktion, SzínMűHely Stiftung, Next Stage+, co-funded by the European Union

Sprache(n)

mit Übersetzung Deutsch / Ungarisch verfügbar Englisch

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