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Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht!

[in]operabilities

Musiktheater Oper Aesthetics of Access

Ab 12 Jahren

918 €

Tickets
© Rinus Baak

“Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht!” seufzt und singt es aus dem tiefsten Kerker in Beethovens Befreiungsoper „Fidelio“. Auch im neuen Stück von [in]operabilities, im nicht ganz so tiefen Orchestergraben eines verlassenen Opernhauses seufzen, singen und gebärden drei Protagonist*innen – und suchen nach Freiheit und Verbundenheit.

Das Musiktheaterkollektiv [in]operabilities widmet sich nach „A Singthing“, „Die Insel“ und „Die Wellen“ nun der „Befreiungsoper“ als Thema und Genre und kreiert mit „Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht!“ ein vielsinnliches Musiktheater. Gestärkt vom utopischen Pathos des spätertaubten Komponisten Beethoven entwickeln die drei Performer*innen eine gemeinsame musikalische Praxis, die unterschiedliche Wahrnehmungsstile verbindet und adressiert. Aus Klang und Vibration, Gesang und Gebärdensprachpoesie, aus Licht, Berührungen und gesungener Audiodeskription entstehen Formen des Musizierens, die ausloten, was Oper alles sein kann.

Worin fühlen wir uns gefangen? Wovon wollen wir uns befreien? Können wir verbunden, verletzlich und frei bleiben in Anbetracht einer katastrophischen Gegenwart? Kann Musik dabei helfen?

Regie: Benjamin van Bebber
Komposition: Leo Hofmann, frei nach Beethovens Oper “Fidelio”
Performance: Athena Lange, Sophia Neises, Marie-Sophie Richter
Dramaturgie: Franziska Henschel
Dramaturgie Deutsche Gebärdensprache: Susanne Tod, Emil Leske
Dramaturgie Audiodeskription: Naomi Sanfo, Jeanne Charlotte Vogt
Outside Eye & Ear: Gunda Schröder
Licht und Raum: Ladislav Zajac
Kostüm: Jessica Gadani
Regie-Support: Emil Leske
Übertitelassistenz: Linda Lou Dierich-Matzke
Produktionsassistenz: Sofia Chionidou
Finanzen: Nina Klöckner / ehrliche Arbeit
Öffentlichkeitsarbeit, Creative Producer: Jeanne Charlotte Vogt
Mitarbeit Öffentlichkeitsarbeit: Susanne Tod, Emil Leske, Naomi Sanfo
Libretto (Deutsch & Deutsche Gebärdensprache): [in]operabilities, inspiriert von Eva von Redecker, Donna Haraway und “Fidelio”
Konzept & Produktion: [in]operabilities
Begleitung im Probenprozess von Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache und Deutsch: Christina Müller, Céline Sawkins, Nicole Ostrycharczyk, Marie Schaper, Clara Bosse, Anna Maria Meyer, Katrin Kukla, Kunigunde Schindler

"Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht!" ist eine Produktion von [in]operabilities in Koproduktion mit Kampnagel, Gare du Nord Basel und Un-Label. Die Produktion wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg Behörde für Kultur und Medien, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, dem Fachausschuss Musik BS/BL, der Landis & Gyr Stiftung, der ZEIT Stiftung Bucerius und der Fondation Suisa.

Sprache(n)

Deutsch mit deutschen Über-/Untertiteln Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Barrierefreiheit

Rollstuhlgerecht mit Über-/Untertiteln mit Hörverstärkung durch Induktionsschleife Audiodeskription Relaxed Performance Tastführung Sitzsack verfügbar mit Gebärdensprache

Weitere Veranstaltungen